Vorbereitung Ihrer Daten
Wie überall ist auch im Digitaldruck eine richtige Vorbereitung entscheidend für die Qualität des Produktes. Natürlich werden Ihre Daten vor dem Druck überprüft und ggf. in Absprache mit Ihnen korrigiert, aber um einen für die termingerechte Fertigstellung unerläßlichen reibungslosen Ablauf zu erreichen, hier die wichtigsten Grundlagen.
Papiere und Formate
Druckbogen Standard 32 x 45 cm, in Sonderfällen 32 x 48,8 cm
Bedruckbare Fläche 31 x 44 cm bzw 31 x 47,8 cm
Bedruckbare Materialien
Verschiedenste Papiere von 90 g/m2 bis 300 g/m2, Folien und Haftpapiere, sowie Overheadfolien und Transparentpapiere.
Dokumentanlage
Bitte liefern Sie keine vormontierten Seiten oder Bögen, bitte alle Seiten einzeln in einem Dokument in richtiger Reihenfolge (1-n).
Wenn Bilder oder sonstige Elemente bis an den Formatrand reichen, ist ein "Beschnitt" anzulegen. Das heißt, dass diese Bildelemente ca. 2 mm über das eigentliche Seitenformat gehen. Dies ist nötig, da sonst nach dem Endbeschnitt weiße Kanten (Papierweiß) entstehen können. Eine A4 Seite also auf 210 mm x 297 mm anlegen und alle Elemente, die bis an das Endformat reichen, 2 mm weiter aufziehen. Bitte nur Beschnittmarken anlegen, keine Paßkreuze, Farbbbalken oder ähnliches.
Programme/Dateiformate
Am besten sind PDF-Dateien, hierbei müssen aber verschieden Punkte beachtet werden:Alle Schriften einbetten bzw. Schriften als Kurven oder Pfade umwandeln, kein Komprimierungstyp, kein ICC- und OPI-Profil zuweisen, möglichst als PDF/X3-Datei ohne Dokument-Informationen speichern. Bei nicht eingebetteten/umgewandelten Schriften kann es zu Druckproblemen führen. Hier übernehmen wir keine Haftung.
Die joboptions für den Acrobat Distiller finden Sie hier.
Bei offenen Dateien wie z.B. Indesign und QuarkXpress kontaktieren Sie uns bitte.
Word, Excel und Powerpoint sind keine Layoutprogramme und können unvorhersehbare Druckergebnisse liefern. Sollte dennoch aus diesen Programmen gedruckt werden müssen, bitte mittels Acrobat Distiller PDFs erzeugen und unbedingt einen Probedruck zur Kontrolle erstellen.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite
Für 1-seitige Drucke oder den Großformatdruck sind auch diese Formate geeignet:
EPS-Daten: Alle verwendeten Schriften als Kurven oder Pfade umwandeln, egal aus welchen Programmen. Bei nicht umgewandelten Schriften kann es zu Druckproblemen führen. Hier übernehmen wir keine Haftung.
Jpg-Daten: Ohne Komprimierung speichern, also höchste Qualitätsstufe/niedrigste Komprimierungsrate
Tiff Daten: LZW-Komprimierung erlaubt
Optimale Auflösungen sind:
Digitaldruck: Bilder 200-300dpi, Bitmaps: 1200 dpi
Großformatdruck: 50-120dpi, Bitmaps 200 dpi
Bilder + Grafiken: Dateiformate
Bei den gelieferten Daten müssen alle Farben als Vierfarb-Prozessfarben (CMYK-Modus) angelegt werden. Freigestellte Bilder und Grafiken müssen einen gesicherten Beschneidungspfad haben. EPS-Dateien bitte ohne Auflösungsvorgabe, Rasterweiten und Winkelungen anlegen, da diese im RIP vorgegeben werden.
EPS Dateien nicht als JPEG kodieren, sondern Binär abspeichern. Eine Datenkompression sollte nicht vorgenommen werden. Nur TIFF-Dateien können eine LZW Komprimierung haben.
Bilder + Grafiken: Farben
Wir drucken grundsätzlich im CMYK-Modus nach Euroskala. Alle Volltöne sollten daher als Vierfarb-Prozessfarben angelegt sein. Es gibt für alle Volltöne Umrechnungswerte. Die Programme schlagen diese häufig vor. Beachten Sie bei den Umrechnungswerten, die das Programm vorschlägt, die genaue Bezeichnung der Farbe – es gibt z.B. immer zwei Werte, einen für gestrichenes (coated) und einen für ungestrichenes (uncoated) Papier. Leider sind die Umrechnungswerte der Programme nicht immer ideal. Besser ist es, diese in einer Farbfibel nachzuprüfen. Denn in guten Farbfibeln kann man erkennen, wie nah der CMYK-Modus den Vollton simuliert (Man kann leider nicht alle Volltöne 100%ig erreichen). Eine gute Farbfibel ist ein Muss für alle Grafiker, um die nötige Sicherheit zu haben. Eine Farbfibel bekommt man in jedem guten grafischen Fachhandel.
Grundsätzlich sind natürlich auch RGB-Daten druckbar. Diese werden in unserme Rip automatisch in druckbares CMYK entsprechend den Anforderungen unseres Druckes umgesetzt. Das gedruckte Ergebnis wird aber von Ausdruccken anderer Drucker und besonders der Bildschirmdarstellung abweichen, daher übernehmen wir für die Farbtreue bei RGB-Daten keine Haftung. Sollen bestimmte Farben im Druck erreicht werden, muß das separat abgesprochen und mit Farbmustern abgesichert werden.
Verläufe
Für die Erstellung von Verläufen am besten immer die neuesten Programmversionen benutzen. Bevorzugt Illustrator oder Photoshop. Wenn Sie Stufen im Verlauf gänzlich vermeiden wollen, legen Sie den Verlauf in Photoshop an und fügen über den Störungsfilter leichte Störungen ein.
Überdrucken
"Überdrucken" bedeutet, dass ein Bild- oder Textelement auf dessen Hintergrundfläche nicht ausgespart wird. Soll z.B. ein roter Text auf einem schwarzen Hintergrund überdrucken, erscheint dieser Text schwarz und ist nicht mehr zu sehen. Der Grund hierfür ist, dass idie Farben nicht 100% deckend sind. Deshalb farbige Texte, die auf einem farbigen Hintergrund stehen, bitte in Ihrem Programm auf "Aussparen" stellen. Ist die Hintergrundfarbe dunkler als die Textfarbe, kann z.B. in Quark auch eine negative Überfüllung eingegeben werden. Schwarze Texte sollten dagegen immer überdrucken. Kontrollieren Sie diese Einstellung auch bei Freehand-Logos, die auf einem farbigen Hintergrund stehen.
Überfüllung
Farbiger Text auf Bildern oder farbigem Hintergrund sind in Quark automatisch mit 0.144 pt überfüllt. Dieser Text erscheint wie fettgestellt, besonders wenn der Hintergrund heller ist. Um diesen Effekt zu vermeiden, können Sie die Überfüllung auf "Aussparen" stellen oder eine negative Überfüllung angeben.
Die Überfüllung nur bei dunklerer Hintergrundfarbe benutzen. Sind beide Farben gleich dunkel oder hell, z.B. roter Text in blauer Fläche, dann sollten Sie den Text mit 0.07 pt überfüllen.
Bei Dateien für die Indigo brauchen Überfüllungen nicht beachtet zu werden.
Datenträger:
Alle gängigen Datenträger, z.B. CD, DVD, USB-Stick, Ext. Festplatte etc.
Außerdem können Sie uns die Daten zusenden:
Per E-Mail: auftrag@schriftbild.de
Für größere datenmengen können wir Ihnen einen Datenupload anbieten.
Variable Daten/Personalisierte Dokumente.
Die Hauptdatei kann in den üblichen Formaten angelegt sein. Achten Sie darauf, daß für den personalisierten Text genügend Raum ist.Die Basis für eine korrekte Personalisierung ist die Adressdatei. Eine schlechte Adressdatei ist häufig der Ursprung für einen Fehler. Daher bitten wir Sie, Folgendes zu beachten:
Die Adress-Datei im Datenbankformat z.B. Excel-, Access- oder als Text-Datei (mit Tab getrennt) liefern. Bevorzugt arbeiten wir mit Excel-Dateien. Jede Spalte ist ein personalisiertes Element. Deshalb bitte so wenig Spalten wie möglich pro Zeile.
Für einen Brief sollte die Anrede "Herr" + "Frau" oder noch besser "geehrter Herr", "geehrte Frau" ggf. beides vorhanden sein. Bitte führen Sie die Spalten konsequent, denn wir können Personalisierungen immer nur nach einer Logik gleichzeitig aufbauen. Achten Sie ebenfalls darauf, dass jede Spalte richtig bezeichnet und zugeordnet ist.
Achten Sie ebenfallls darauf, dass sich in den Daten der Folder keine Leerzeichen vor oder hinter den Informationen befinden, da diese abgebildet werden.
Weitere Informmationen geben wir Ihnen gerne.
